MESOAMERIKA-GESELLSCHAFT
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Zeitungsartikel über Altamerikanistik in Göttingen "Ende der Altamerikanistik-Tradition?" HIER LESEN

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Neue Buchvorstellung Die Anatomie der Azteken von Uta Berger
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Neue Rubrik Magisterarbeiten Lesen Sie jetzt:
„tecnología y cultura maya son compatibles“:
Repräsentation von Mayakultur auf Internetseiten guatemaltekischer Mayaorganisationen
von Thomas Muno

Aktuelle Veranstaltungen

Do, 23. Februar 2012 18.15 Uhr Museum für Völkerkunde Hamburg
  Von Hochzeitsblusen und Kaffeepflanzern
Christine Chávez

Die Textilien der Maya aus Guatemala sind berühmt für ihre Schönheit und Farbenpracht. Das Museum für Völkerkunde Hamburg besitzt eine der weltweit umfangreichsten Textilsammlungen aus Guatemala. Zu ihrer Entstehung trugen zahlreiche Sammler, meist Deutsche, die nach Guatemala auswanderten, bei. Der Vortrag beleuchtet die vielfältigen Beziehungen zwischen der deutschen Kolonie in Guatemala und dem Hamburger Museum und stellt neuere Forschungsergebnisse zum Leben und Wirken der Sammler Georg und Milly Mann vor. Die große Bedeutung der Trachten für die Identität der Maya in Vergangenheit und Gegenwart ist Thema der anschließenden Ausstellungsführung.
Christine Chávez ist die Leiterin der Amerika-Abteilung im Museum für Völkerkunde Hamburg und Kuratorin der Ausstellung „Elmenhorst und Co. Hamburger Sammlungen von Mayatextilien“.

So, 18. März 2012 13.00 Uhr Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756
Führung durch die Ausstellung Totenkult in Mexiko
Dr. Hedda Scherres

Die Mischung aus vorspanischen und europäischen Traditionen hat in Mexiko eine sehr spezielle
Umgangsweise mit dem Tod entstehen lassen. Die Ausstellungsobjekte und Bilder bieten einen Einblick in diesen kulturellen Reichtum.

Dr. Hedda Scheres hat ethnographische Feldforschungen in Mexiko durchgeführt und in dem Fach Mesoamerikanistik an der Universität Hamburg promoviert.

Do, 22. März 2012 18.15 Uhr Museum für Völkerkunde Hamburg
Das Tollan Prinzip
Dirk Tiemann

Dieser Vortrag widmet sich der Ideengeschichte der frühklassischen Maya Kultur, und deren Vermittlung. Die Darstellung der eigenen Vergangenheit der Zentren Copán und Tikal weist zahlreiche „fremde“ Symbole und Verbindungen auf. Anhand verschiedener überlieferter Quellen, wie etwa in Inschriften oder in der Kunst, sollen diese Bezüge in den Kontext des mystischen Orts Tollan gesetzt werden.


Sa, 7. April 2012 ab 11.00 Uhr Museum für Völkerkunde Hamburg
  Thementag Kalender und Schrift im Alten Mexiko

Zu den größten Errungenschaften der Azteken, Mixteken und Maya gehören zweifelsohne die ausgefeilten Schriftsysteme, mit deren Hilfe sie ihre Geschichte festhielten, ihre Reiche verwalteten und ihre Ritualzyklen aufstellten.
Wir freuen uns, drei der wichtigsten Wissenschaftler in diesem Bereich zu Gast zu haben! Prof. Dr. Maarten Jansen und Gabina Aurora Pérez Jiménez (Universität Leiden, Holland) forschen seit über 30 Jahren zu der Kultur der Mixteken. Sie werden uns ihre Forschungen zu einer kolonialzeitlichen Bilderhandschrift vorstellen. Prof. Dr. Gordon Whittaker (Georg-August-Universität Göttingen) beschäftigt sich mit Schriftsystemen aus aller Welt. Er wird uns neue Erkenntnisse über die historische Entwicklung der aztekischen Schrift geben. Abgerundet wird das Programm durch einen Workshop zum Kalendersystem der Maya von Dr. Lars Frühsorge.


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Do, 24. Mai 2012 18.15 Uhr Museum für Völkerkunde Hamburg
  Ein Zeitalter im Zeichen von Planet Venus?
Dr. Renate Schukies

Unsere europäische Kulturgeschichte, aber auch die Kulturgeschichte Mittel- und Nordamerikas, wird, von der Antike an, so scheint es, dominiert von der Symbolik für den Planeten Venus. In einem interkulturellen Vergleich wird versucht, diese überraschenden Zusammenhänge, optisch und inhaltlich, aufzuzeigen. Dabei stellt sich die Frage: Ist die Venus jene neue Sonne, die am 13. Tag im Monat Olin, Bewegung oder Erdbeben, ein neues Weltalter heraufgeführt hat? Wir nähern uns unkonventionellen Fragen und Antworten.

Do, 28. Juni 2012 18.15 Uhr Museum für Völkerkunde Hamburg
  Stiff upper lip oder: Die Kunst der Wissenschaft. Der Maya-Forscher Frederick Catherwood
Christian Brückner

Die 1841 und 1843 publizierten "Incidents of Travel in Central America, Chiapas, and Yucatán" und "Incidents of Travel in Yucatán" des Amerikaners John Lloyd Stephens lieferten maßgebliche Impulse für die amerikanische Archäologie und die Forschung über die Maya. Neben Stephens' Ruhm und seiner reiseliterarischen Brillanz stehen die Darstellungen seines britischen Kompagnons Frederick Catherwood. Der Architekt und Zeichner schuf zugleich wissenschaftlich wertvolle und künstlerisch anspruchsvolle Ansichten der beiden Expeditionen. Der Vortrag zeichnet die Expeditionen der beiden Reisenden anhand der Bilder von Catherwood nach und beleuchtet dabei auch deren Gehalt für Kunst und Forschung.


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Für Mitglieder der Mesoamerika-Gesellschaft ist der Eintritt zu diesen Veranstaltungen frei.

Aus aktuellem Anlass!
Seit dem 2. März 2011 veranstaltet die BILD-Zeitung eine Schatzsuche nach "versunkenen Goldtafeln" der Maya. Die Durchführung dieses auf Effekthascherei zielenden Unternehmens und das damit in Deutschland wie in Guatemala verbundene Medienecho schaden der über viele Jahre aufgebauten guten Zusammenarbeit zwischen den Forschungsinstitutionen beider Länder und gefährden die archäologischen Hinterlassenschaften der antiken Maya-Kultur.
Eine Stellungnahme der deutschsprachigen Mesoamerikanisten findet sich HIER
.
Richtigstellung HIER.


 

 

(c) Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e.V., 2010