Vereinsvorstand
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| Prof. Dr. Ortwin Smailus |
I Schirmherr |
| Dr. Lars Frühsorge |
I 1. Vorsitzender |
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Dr. Lars Frühsorge studierte Mesoamerikanistik, Geschichte und Lateinamerikastudien an der Universität Hamburg. Er promovierte 2010 über die Entwicklung des Geschichtsdenkens der Maya von der vorspanischen Zeit bis heute. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf Deutungen der vorspanischen Zeit, der spanischen Eroberung sowie der Verarbeitung der traumatischen Erfahrungen des Bürgerkriegs in Guatemala.
Seit 2005 ist er Lehrbeauftragter für Lateinamerika an den Universitäten Hamburg und Heidelberg. 2010 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Konzeption der Ausstellung "Herz der Maya" im Museum für Völkerkunde Hamburg beschäftigt. Seit 2012 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck.
Zwischen 2003 und 2007 führte er Forschungen in Guatemala durch. 2011 und 2012 folgten weitere Feldforschungen bei den Mi'kmaq in Kanada und den USA. Neben zahlreichen Artikeln zur Ethnographie, Ethnohistorie und Archäologie der Maya und Mi'kmaq hat er aufgrund von eigenen Reisen auch Beiträge über Tibet und Rapa Nui (Osterinsel) verfasst und sich mit den Kulturen der Inuit auf Grönland sowie der Sami in Skandinavien beschäftigt.
Zentrale Themen seiner Forschung und Lehre sind Kontinuität und Wandel indigener Kulturen nach Ankunft der Europäer. Weiterhin beschäftigt er sich mit dem Verhältnis heutiger indigener Gemeinschaften zu archäologischen Stätten sowie der Repräsentation von Geschichte in mündlichen Überlieferungen, in bildlichen Darstellungen, im Schulunterricht und in Ritualen. Weiterhin arbeitete er zur historischen Entwicklung von Tänzen und zur traditionellen Salzproduktion bei den Hochland-Maya, zu interethnischen Beziehungen zwischen Deutschen und Maya in Guatemala (1871-1944) sowie zur Rezeption des Maya-Kalenders in der westlichen Esoterik ("Phänomen 2012").
Aktuell untersucht er die historische Veränderung indigener Glaubenswelten im Rahmen der Christianisierung sowie die aktuellen Revitalisierung vorchristlicher Religionen bei den Mi'kmaq und Maya. Schließlich befasst er sich mit den Repräsentationen der Beothuk (einer im 19. Jahrhundert ausgestorbenen indianischen Gruppe) und den Amerikafahrten der Wikinger in der Erinnerungskultur Kanadas. Publikationen |
| Monique Lorberg |
I 2. Vorsitzender, Schatzmeisterin, Mitgliedschaft, Beiträge |
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Monique Lorberg studierte an der Universität Hamburg im 1. Hauptfach Mesoamerikanistik und im 2. Hauptfach Geschichtswissenschaften. Sie war bei mehreren Veranstaltungen als Tutorin und als wissenschaftliche Hilfskraft tätig. Während ihres Studiums erlernte sie die indigenen Sprachen kolonialzeitliches Aztekisch sowie modernes Nahua. Sie absolvierte 1998 eine Feldforschung in Guerrero, Mexiko und 2004 eine Archivrecherche bei CIRMA (Centro de Investigaciónes Regionales de Mesoamérica) in Antigua, Guatemala.
Ihre Magisterarbeit schrieb sie über die deutschen Forscher Franz Termer und Karl Sapper sowie das Forscherehepaar Caecilie Seler-Sachs und Eduard Seler. Hierbei untersuchte sie die Reiseberichte im Hinblick auf die Darstellungsformen der guatemaltekischen Indigenen. Der Titel der Arbeit lautet: „Deutsche Forscher in Guatemala: 1871 – 1941“.
Zurzeit ist sie als Dozentin im Fach Mesoamerikanistik an der Hamburger Universität tätig und forscht in ihrer Dissertation über den deutschen Forscher und ehemaligen Direktor des Hamburger Völkerkundemuseums Franz Termer. Hierbei setzt sie sich kritisch mit seiner politischen Gesinnung und dessen Auswirkungen auf seine ethnographischen Forschungen in Mesoamerika auseinander. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der ethnohistorischen Untersuchung der Indigenen in Guatemala und Mexiko. |
| Miriam Heun |
I Wissenschaftliche Leitung |
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Nach dem Abitur absolvierte Frau Heun eine Ausbildung zur Werbekauffrau mit anschließender Übernahme als Junior Kontakterin. Später erfolgte das Studium der Mesoamerikanistik und der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie an der Universität Hamburg. Während des Studiums arbeitete sie u.a. im Museum für Völkerkunde Hamburg, dem Museo Arqueologico del Estado de México „Dr. Román Piña Chán“, der Universität Hamburg sowie in der Bodendenkmalpflege. 2007 war sie Mitarbeiterin im „Calixtlahuaca Archaeological Project“ der Arizona State University unter der Leitung von Dr. Michael E.Smith. Frau Heun war Stipendiatin des DAAD und des Emmy und Alfred B. Steffens Memorial Fund.
Ihre Magisterarbeit stellte eine stilistische Analyse der anthropomorphen Keramikfiguren aus Teotenango und Ojo de Agua, im Tal von Toluca, Mexiko dar. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Ikonographie von anthropomorphen Keramikfiguren- und Skulpturen. Dabei geht sie insbesondere der Frage nach warum diese gefertigt wurden und wie sie das Leben der vorspanischen Bevölkerung beeinflußt haben. Derzeit promoviert Frau Heun zu der Götterikonographie Teotihuacans in historischer und vergleichender Perspektive. |
| Christian Brückner |
I Redaktion |
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Christian Brückner studiert Mesoamerikanistik, Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Hauptsächlich widmet er sich in den mesoamerikanischen Kulturen der bildenden Kunst und Architektur (etwa der politischen und religiösen Ikonographie in Glypheninschriften, der Vasenmalerei, Bildhauerei, Stuckarbeiten, und Wandfresken). Dies beinhaltet nicht nur die präkolumbische Epoche, sondern auch die Kolonialzeit und die heutigen Gesellschaften in Mexiko, Guatemala, Honduras, El Salvador und Belize.
Im archäologischen Bereich gilt Brückners Interesse den klassischen und postklassischen Maya. 2009 führte er gemeinsam mit Ulrich Wölfel erste archäologische Arbeiten der unlängst entdeckten Maya-Stätte Lower Dover in Belize durch, und war Mitarbeiter der 2010 vom Archäologischen Institut in Belize gestarteten Grabungskampagne dieser Maya-Stätte.
In der Verbindung von Mesoamerikanistik und Kunstgeschichte beschäftigt sich Brückner mit dem schöpferischen Ausdruck indigener Kulturen in Politik, Religion und Gesellschaft. Erste Artikel dazu erfolgten anlässlich der Ausstellung „Herz der Maya“ im Völkerkundemuseum Hamburg.
Derzeit untersucht er die Dokumentation der Expeditionen der Maya-Forscher John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood. Die Lithographien der Reiseberichte „Incidents of Travel in Central America, Chiapas, and Yucatán“, des Folgebandes „Incidents of Travel in Yucatán“ und des Bildbandes „Views of Ancient Monuments in Central America, Chiapas, and Yucatán“ und deren wissenschaftliche Bedeutung für Forschung und Kunst werden im Rahmen einer Magisterarbeit behandelt. |
| Jenny Lebuhn-Chhetri |
I Redaktion, Website |
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Jenny Lebuhn-Chhetri studierte Mesoamerikanistik an der Universität Hamburg mit den Nebenfächern Ethnologie und Volkskunde. Die Schwerpunkte ihres Studiums lagen im Raum der yukatekischen Maya, sie hat das kolonialzeitliche Yukatekisch erlernt, sowie bei den mixtekischen Codices. In ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie ich mit dem Fragmento de Nochistlan, dem Fragment einer mixtekischen präkolonialen Bilderhandschrift. Vor ihrem Studium in Hamburg war sie für ein Jahr an der Tribhuvan University in Kathmandu, Nepal, eingeschrieben, wo sie am Bishwo Bhasha Campus die Sprache Nepali erlernte. Während des Studiums arbeitete sie unter anderem für drei Jahre im Museum für Völkerkunde in Hamburg und unterstützte das Haus in den Bereichen Wissenschaft, Pädagogik und Verwaltung. |
| Meike Böge |
I Schriftführerin |
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Meike Böge studiert an der Universität Hamburg im 7. Semester Geschichte und Lateinamerika-Studien. In ihrem Studium beschäftigt sie sich hauptsächlich mit deutschen Auswanderern und Forschern in Lateinamerika. In ihrer Bachelor-Arbeit befasst sie sich mit dem Maya-Forscher Teobert Maler. Neben dem Studium arbeitet Frau Böge im Museum für Völkerkunde Hamburg. |